Die Materialverwerfung ist ebenfalls ein Produkt der Schrumpfung.

Da beim FDM-Druckverfahren Schicht für Schicht aufgebaut wird, entstehen Spannungen zwischen den einzelnen Schichten. Durch Zugkräfte wird das Werkstück gekrümmt. Diese Verwerfungen entstehen aufgrund der unterschiedlichen Temperaturen zwischen dem frisch geschmolzenen Filament und den darunter liegenden Schichten. Für ein gutes Druckergebnis müssen diese Unterschiede möglichst klein gehalten werden.

Englische Bezeichnung:

Warping

Mögliche Problemlösungen:

Konstruktion:

1. ​Druckmodell korrigieren

Tritt dieser Fehler auf, überprüfe zuerst dein 3D-Modell in der Konstruktionssoftware. Stelle sicher, dass die verschiedenen Formen miteinander verbunden sind. Dies kannst du mittels diverser Funktionen (fusionieren, subtrahieren, überlappen, schneiden, etc.) realisieren. Aus allen Formen zusammen muss am Ende ein 3D-Modell entstehen, damit dein Slicer-Programm den G-Code dafür entwerfen kann.

Software:

​2. ​Slicer-Software updaten

Halte deine Slicer-Software und den Treiber deines Druckers immer auf dem aktuellsten Stand. Die Kompatibilität beider ist sehr wichtig, um den 3D-Drucker richtig zu steuern.

​3. ​Netzreparatur einschalten

Auch Cura bietet einige Einstellungen zur Netzreparatur an. Hier kannst du ein wenig probieren, um dich mit den Einstellungen vertraut zu machen. Dennoch empfehle ich, die Änderungen an deinem 3D-Modell immer im CAD-Programm vorzunehmen.

​4. ​Layeransicht nutzen

Jede Slicer- Software gibt dir die Möglichkeit, die einzelnen Layer separat zu betrachten.

Dies ist ein sehr nützliches Werkzeug, um mögliche Schwierigkeiten vorab zu erkennen und mit gezielten Einstellungsveränderungen entgegenzuwirken. Nutze dieses Tool und lerne, welchen Einfluss die Änderungen auf den Verfahrweg haben.

Es war nicht der richtige Druckfehler?

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