Filamente verkraften viele Arten von Fehleinstellungen im Slicer. Eine falsch eingestellte Düsentemperatur kann jedoch nur sehr selten kompensiert werden. Achte unbedingt auf die Angaben des Herstellers. Eine zu hohe Düsentemperatur ist meistens schwer zu erkennen. Bei genauerem Hinsehen kann man aber qualitative Unterschiede am
Modell erkennen.

Englische Bezeichnung:

Overheating

Mögliche Problemlösungen:

Software:

1. Drucktemperatur reduzieren

Als erstes überprüfe die von dir gewählte Düsentemperatur. Ist diese zu hoch gewählt,
wird das Material zu stark aufgeheizt. Der Lüfter schafft es nicht mehr, das Filament
richtig herunter zu kühlen und es läuft unkontrolliert nach.

2. Lüftergeschwindigkeit erhöhen

Werden die Schichten nicht rechtzeitig abgekühlt, verlaufen die einzelnen Schichten.
Überprüfe, ob der Lüfter auch aktiviert ist und funktioniert.

3. Druckgeschwindigkeit reduzieren

Drucke etwas langsamer, damit sich die Schichten schrittweise abkühlen können. Hier gilt die 15-Sekunden-Regel. Das heißt, die Düse darf für ihre Rückkehr zum gleichen Punkt nicht weniger als 15 Sekunden benötigen.

4. Mindestzeit einstellen

Um das Abkühlen der einzelnen Schichten zu unterstützen, kann pro Schicht eine
Mindestzeit vorgegeben werden. Die Druckgeschwindigkeit wird mit dieser Einstellung
automatisch an die vorgegebene Mindestzeit angepasst.

5. Pausen einfügen

Etwas umständlich aber genauso effektiv ist es, eine manuelle Pause an schwierigen
Stellen einzufügen.

6. Mehrere Modelle drucken

Werden mehrere Modelle benötigt, versuche, diese gleichzeitig zu drucken. Während der
Fahrten zwischen den Modellen verlängert sich die Abkühlzeit.

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