.st0{fill:#FFFFFF;}

Gastbeitrag

„The-tiny-three“ – Mini Vasen aus dem 3D-Drucker

Angekommen im Konsumerbereich?

Gedruckte Vasen aus dem 3D-Drucker.

Dieser Artikel liefert Einblicke, wie im Bereich der Konsumgüter 3D-Druck schon heute seinen Einsatz findet. EveryOtherDay ist ein Münchner Label, das nun dank Additiver Fertigung den Markt mit ihren kreativen Designprodukten bespielt.

Als junges Start-up ist es für das Unternehmen besonders wichtig, am Zahn der Zeit zu bleiben, was Technik und Design betrifft. Nachdem sie 3D-Druck schon eine Weile für die Prototypenentwicklung verwendet hatten, war es an der Zeit herauszufinden, ob sich das FDM-Verfahren auch für den Endkunden eignen könnte.

Nach einigen Test war klar, dass mithilfe der richtigen Settings dem Verkauf von 3D-gedruckten Vasen nichts mehr im Wege steht.

Im Folgenden wollen wir euch die Vorteile aufzeigen und natürlich das entstandene Produkt vorstellen.

Was macht EveryOtherDay?

Unter dem Leitsatz „Wir wecken mit einzigartigem Design, die Freude an den kleinen Dingen.“ Werden allerhand hochwertige und nachhaltige Designprodukte entwickelt und vertrieben.

Das noch junge Label wurde von Frederik Rasenberger im Jahr 2020 gegründet und fasst seither immer weiter Fuß in der Designwelt. Neben minimalistischen Produkten aus Holz und Metall, wie Schlüsselbrettern oder Magazinhaltern, gibt es seit kurzem nun auch sehr kleine Vasen aus dem 3D-Drucker

Doch warum hat sich das Label gerade für diese Art der Fertigung entschieden?

Mini Vasen - Aus dem 3D-Drucker!

Vorteile des 3D-Drucks im Konsumerbereich

Direkte Übernahme der Prototypen
Da dasselbe Verfahren für die Entwicklung der Prototypen als auch für die finale Fertigung verwendet werden, sind keine unangenehmen Überraschungen zu erwarten wie eine falsche Oberflächengüte, Farbe oder Gewicht.

Das spart Zeit und Geld, da eine stetiges Hin und Her mit dem Hersteller wegfällt.

Preisgestaltung für Kleinserien
3D-Druck ist in den letzten Jahren immer günstiger geworden und die Preise sind aktuell
so tief wie noch nie. Das führt dazu, dass es für Firmen möglich geworden ist, ihre
Produkte in Kleinserie produzieren zu lassen.

Ob Handyhüllen, Designerleuchten oder Vasen es gibt kaum noch Produkte, die nicht im Additiven Verfahren herzustellen sind.

Dadurch, dass der 3D-Druck werkzeuglos ist und so hohe Anfangsinvestitionen entfallen, sticht er vor allem bei kleineren Losgrößen z. B. das Spritzgießen um Längen.

Marktveränderungen lassen sich leicht bedienen
In der heutigen Zeit bewegen sich Trends schneller als jemals zu vor. Alles ist
schnelllebiger und volatiler geworden, was dazu führt, dass Firmen adaptiver und aktiver handeln müssen.

Dasselbe Produkt für Jahrzehnte verkauft heutzutage kaum noch jemand. Mithilfe des 3D-Drucks lassen sich schnell Änderungen implementieren, sei es eine kleine Änderung an der Form, der Farbe oder einfach die Veränderung des verwendeten Filaments.

Anschaffungskosten
Sollte es gewünscht werden, die Produktion der 3D-gedruckten Vasen ins eigene Haus zu verlegen, lässt sich dies ohne weiteres tun. Dank unzähligen Videos, Plattformen und
Blogs lässt sich relativ schnell einiges an Wissen sammeln.

Außerdem sind dank der stetig fallenden Preise, die Anschaffungskosten für ein passendes Gerät so günstig geworden, dass dies heute für die breite Masse erschwinglich ist.

Das finale Produkt
Hier sind ein paar Bilder, der zum Verkauf fertigen 3D-gedruckten Vasen. Mini Vasen in
zarten Pastell- und Brauntönen mit Reagenzglas, hergestellt im FDM-Verfahren.

Mini Vasen - Aus dem 3D-Drucker!

blank
blank
blank
blank

Mini Vasen - Aus dem 3D-Drucker!

Fazit

Am Beispiel EveryOtherDay lässt sich gut erkennen, dass 3D-Druck endgültig im
Konsumerbereich angekommen ist. Die Produktion mit dem Drucker bietet viele Vorteile
und ermöglicht es selbst jungen Unternehmen ihre Ideen zu verwirklichen, ohne dabei
Tausende von Euros auszugeben. Dabei macht es kaum einen Unterschied, ob es
personalisierte, innovative oder alltägliche Gegenstände sind, die in der additiven
Fertigung hergestellt werden.

Wir würden gerne erfahren, welche Erfahrungen Sie schon mit dem 3D-Druck von Vasen
gemacht haben. Wir laden herzlich zur offenen Diskussion in den Kommentaren ein.
Außerdem würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns auf unserer Website besuchen
würden. 

Viele Grüße, das EveryOtherDay Team

Eine Antwort hinterlassen...

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind markiert.

  1. Hallo,
    interessant wäre natürlich auch die Nutzung von richtigem Keramikmaterial. Gibt es hier schon Entwicklungen bei euch in diese Richtung?
    Wir haben 3D-Druck genutzt um geeignete Formen herzustellen und daraus dann besondere Tassen oder Vasen kreiert.
    Auch haben wir einen Aufstatz für einen FDM-Kermikdruck gekauft. Diesen aber noch nicht in Betrieb genommen.

    1. Hey,

      danke für deinen Kommentar. Auch eine spannende Art 3D-Druck zu verwenden. Leider gab es bei uns noch keine Experimente in diese Richtung. Das Drucken mit Keramik reizt uns aber auch. Vielleicht kommen wir in naher oder ferner Zukunft ja mal dazu.

      Liebe Grüße, Freddy von EveryOtherDay

{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}
>
%d Bloggern gefällt das: