Halbfertiger Druck (Half-finished 3D-Print)

​Jeder der einen 3D-Drucker hat, kennt bestimmt dieses Problem. Man beginnt mit dem Druck und beobachtet, wie der Drucker die ersten Schichten des Werkstückes anfertigt. Alles läuft super, die Haftung auf dem Druckbett stimmt und das Warping ist sehr gering. Jetzt lässt man den 3D-Drucker meistens in Ruhe und schaut später nochmal nach. Doch dann kommt die große Überraschung. Das Werkstück ist nur halbfertig. Das ist natürlich sehr nervig doch die Fehlerquellen sind relativ leicht zu beseitigen.

Mögliche Problemlösungen:

​#1 - Ausreichend Material auf der Spule

Als erstes kontrolliere ob genügend Material auf Spule vorhanden ist.


#2 - ​Reinigen der Rändelschraube

Die zweite Fehlerquelle, die du überprüfen solltest, ist die Materialvorschubeinheit. Hier kann es passieren, dass die Rändelschraube sich mit Material zugesetzt hat und nun nur noch über das Material drüber rutscht. Die Förderung des Filament-Stranges kann dadurch nicht mehr gewährleistet werden.


#3 - Düse auf Verstopfung überprüfen

Des Weiteren kann es passieren, dass die Düse verstopft ist und nun kein Material durchfließen kann. Versuche die Düse mit einer Nadel wieder zu entblocken, sodass das Filament ungehindert fließen kann. Wie das funktioniert, kannst du hier nachlesen.


#4 - Thermische Belastung der Motoren verringern

Im schlimmsten Fall hat sich dein Motor für den Materialvorschub abgeschaltet. Durch das ständige Vor- und Zurück schieben des Materials, wird der Motor stark belastet und erwärmt. Die meisten Motoren haben in der Regel eine thermische Abschaltung, sodass keine größeren Schäden entstehen können. Versuche jedoch die Erwärmung der Motoren so gering wie möglich zu halten. Eventuell ist eine Externe Kühlvorrichtung (kleiner Lüfter) von Nöten.


Schnelle Checkliste:

  1. Ausreichend Material auf der Spule
  2. Reinigen der Rändelschraube
  3. Düse auf Verstopfung überprüfen
  4. Thermische Belastung der Motoren verringern​
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